Grund- und Mittelschule Pausa
Kategorie: Referenzobjekte Regelungstechnik

Referenzprojekt: Ganzheitliche Heizungsoptimierung im Bildungskomplex Pausa
Effizienz durch Vernetzung: Wie das Areal „Am Mittelpunkt der Erde“ durch moderne Regelungstechnik und hybride Wärmeerzeugung Energiekosten senkt.
Projektübersicht
Der weitläufige Komplex für junge Menschen in Pausa, bestehend aus Grund- und Mittelschule, Zweifeldsporthalle, Kindertagesstätte und Hort, wurde schrittweise von einer veralteten, manuell gesteuerten Anlage zu einem hocheffizienten, hybriden Heizsystem umgebaut. Das Projekt dient heute als Referenzobjekt für die kommunale Wärmeplanung.
Die Herausforderung: Handbetrieb und hoher Verbrauch
Vor der Optimierung wurde das gesamte Areal über einen Gaskessel im Schulgebäude versorgt. Ohne funktionierende Regelung lief die Anlage im ineffizienten „Handbetrieb“. Eine alte Heizungspumpe mit 430 Watt Dauerverbrauch und fehlende Möglichkeiten zur bedarfsgerechten Steuerung führten zu unnötig hohen Strom- und Brennstoffkosten.
Die Lösung: Schrittweise Modernisierung & Intelligente Regelung
Seit 2016 wurde der Standort durch den Einsatz modernster Komponenten von Technische Alternative (UVR16x2, CMI, CAN-Bus) zukunftssicher aufgestellt:
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Hydraulischer Abgleich & Pumpentausch: Durch den Ersatz der alten Pumpe durch drei Hocheffizienzpumpen wurde der Stromverbrauch um 80 % gesenkt.
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Hybride Wärmeerzeugung: Ein moderner Gas-Brennwertkessel in Kombination mit einem Pelletkessel sorgt für die Grundversorgung. Das Ziel: Mindestens 50 % regenerative Energieanteil durch Holzpellets.
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Flexibles Brennstoffmanagement: Dank der UVR16x2-Steuerung kann das System automatisch zwischen Gas und Pellets wechseln – je nachdem, welcher Brennstoff aktuell kosteneffizienter ist.
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Sektorübergreifende Vernetzung: Schule, KiTa und Hort sind über CAN-Bus miteinander verbunden. Dies ermöglicht eine gezielte Wärmeanforderung und eine zentrale Steuerung des gesamten Areals.
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Digitales Energiemanagement: Über das CMI-Modul hat der Hausmeister Fernzugriff, erhält Fehlermeldungen per E-Mail und kann Ferienzeiten im Voraus programmieren, um die Heizleistung automatisch abzusenken.
Bereit für die kommunale Wärmeplanung 2025
Durch die Installation von Wärmemengenzählern und FTS-Sensoren zur Warmwassererfassung ist das System voll Monitoring fähig. Alle Daten werden via Modbus TCP an die Energiemanagementsoftware der Kommune übertragen. Damit ist die Einrichtung bestens für die Anforderungen der kommunalen Wärmeplanung gerüstet.
Fazit: Investition in Weitsicht
Dank der Entscheidung für ein modulares, erweiterbares Regelsystem und die Zusammenarbeit mit ortsansässigen Unternehmen wurde ein effizienter, wartungsfreundlicher Betrieb realisiert. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie öffentliche Bestandsgebäude durch bedarfsgerechte Heizungsoptimierung fit für die Energiewende werden.