In unserem FAQ-Bereich finden Sie schnelle Antworten zu ATMOS-Heiztechnik, Brennstoffanforderungen und Vielem mehr. Wir bündeln über 25 Jahre Erfahrung als Generalvertretung, um Sie optimal zu unterstützen. Profitieren Sie von echtem Expertenwissen für einen effizienten und langlebigen Kesselbetrieb.
Die wichtigsten Fragen & Antworten auf einen Blick
Die wichtigsten Fragen & Antworten rund um die Marke ATMOS
ATMOS – Tradition und Innovation aus dem Herzen Europas
Das tschechische Familienunternehmen ATMOS gehört heute zu den bedeutendsten und größten Herstellern von Heizkesseln für feste Brennstoffe in Europa. Seit seiner Gründung im Jahr 1935 durch Jaroslav Cankář sen. steht der Name ATMOS für Pioniergeist und technische Exzellenz in der Verbrennungstechnologie.
Ein Familienunternehmen mit Weltruf
Was einst mit der Entwicklung von Holzgeneratoren für Fahrzeuge begann, hat sich über drei Generationen hinweg zu einem global agierenden Marktführer entwickelt. Heute leitet Jaroslav Cankář jun. das Unternehmen und führt die Vision seines Vaters fort: Hochwertige, umweltschonende und bezahlbare Heiztechnik zu entwickeln.
Fakten, die überzeugen:
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90 Jahre Erfahrung: Ein fast jahrhundertelanges Know-how in der Holzvergasungstechnologie bildet das Fundament für die Zuverlässigkeit jedes einzelnen Kessels.
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Europäischer Spitzenreiter: Mit einer Produktionskapazität von rund 30.000 Kesseln pro Jahr beliefert ATMOS Haushalte und Betriebe weltweit.
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Vielfalt & Innovation: Das Sortiment umfasst über 124 verschiedene Kesseltypen und wird durch zahlreiche eigene Patente geschützt.
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Nachhaltigkeit durch Qualität: ATMOS setzt konsequent auf robuste Materialien und eine Konstruktion, die Langlebigkeit garantiert und Ressourcen schont.
Zukunftssicheres Heizen „Made in Czech Republic“
Im modernen Werk in Bělá pod Bezdězem vereint ATMOS traditionelles Handwerk mit modernster Fertigungstechnik. Das Ziel bleibt dabei stets dasselbe: Effiziente Wärme für jedermann zugänglich zu machen.
Wussten Sie schon? Als offizielle Generalvertretung bringen wir diese jahrzehntelange Erfahrung von ATMOS direkt zu Ihnen nach Deutschland – inklusive vollem Service und technischem Support.
Ihr ATMOS Experte seit der ersten Stunde: Kompetenz durch Erfahrung
Profitieren Sie von einer Partnerschaft, die auf tiefem Fachwissen und jahrzehntelanger Tradition gewachsen ist. Bereits seit 1999 pflegen wir eine enge Verbindung zu unserem tschechischen Partner ATMOS. Was im klassischen Heizungsbau und der praktischen Installation begann, entwickelte sich schnell zur Erfolgsgeschichte:
Im Jahr 2000 wurde die HHG zur ersten offiziellen Generalvertretung für ATMOS in Deutschland ernannt. Seit über zwei Jahrzehnten sind wir damit Ihr spezialisierter Ansprechpartner für:
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ATMOS Holzvergaser: Robuste Technik für effizientes Heizen.
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ATMOS Pelletkessel: Automatisierter Komfort mit höchstem Wirkungsgrad.
- ATMOS Kombikessel: Sie haben die Wahl – Holz oder Pellets mit halbautomatischer Umschaltung als „2 in 1“ oder sogar „3 in 1“ Lösung
Warum das für Sie wichtig ist? Durch unsere Rolle als Generalvertretung der ersten Stunde verfügen wir über ein unerreichtes technisches Know-how und eine direkte Schnittstelle zum Werk. Ob Fachberatung, Planung oder Ersatzteilservice – bei uns kaufen Sie nicht nur ein Produkt, sondern jahrzehntelange Expertise direkt vom Profi.
ATMOS steht weltweit für Zuverlässigkeit und ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Unsere Kessel vereinen bewährte Mechanik mit moderner Effizienz.
Die ATMOS-Vorteile im Überblick:
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Robuste Langlebigkeit: Der kompakte, ausgeklügelte Kesselaufbau ist auf Jahrzehnte ausgelegt. Dank der stetigen Ersatzteilverfügbarkeit (auch für Altmodelle) ist ein ATMOS eine sichere Investition.
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Effizienz ohne Schnickschnack: Die ausgefeilte Holzvergasertechnik funktioniert ohne anfällige Elektronik, was Handwerker bei Wartung und Installation besonders schätzen.
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Maximaler Komfort: Ein großer Füllraum ermöglicht lange Heizintervalle. Die Bedienung bleibt dabei gewohnt übersichtlich, und der Reinigungsaufwand ist minimal.
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Zukunftssicher & Sparsam: Durch die perfekte Vergasung und einen hohen Wirkungsgrad heizen Sie extrem sparsam. Bei Bedarf ist der Kessel problemlos mit moderner Regelungstechnik Richtung Smart-Home aufrüstbar.
ATMOS wird immer beliebter, sodass wir über 5.000 Fachpartner in Deutschland haben, die Kessel von ATMOS bereits einbauen.
Anlieferung
Wie läuft der Versand meiner Bestellung bei HHG ab?
Damit Ihre Heiztechnik sicher und termingerecht bei Ihnen ankommt, setzen wir auf bewährte Logistikpartner. Je nach Größe und Gewicht Ihrer Bestellung nutzen wir zwei Versandwege:
1. Lieferung per Spedition (Kessel & Großkomponenten)
Alle großen Produkte – wie unsere ATMOS Holzvergaser, Kombi- und Pelletkessel sowie Pufferspeicher – werden per Spedition versendet.
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Zustellung: Die Lieferung erfolgt standardmäßig frei Bordsteinkante.
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Avisierung: Die Spedition kontaktiert Sie vorab per E-Mail, um den Liefertermin abzustimmen. Bitte stellen Sie sicher, dass die Lieferadresse für einen LKW zugänglich ist.
2. Paketversand (Ersatzteile & Zubehör)
Kleinere Produkte, Regelungstechnik und Original-Ersatzteile versenden wir schnell und unkompliziert per Paketdienst (DHL).
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Vorteil: Sie erhalten eine Sendungsverfolgung, damit Sie genau wissen, wann Ihre Ersatzteile eintreffen – ideal für dringende Wartungen oder Reparaturen.
Sicher verpackt, schnell geliefert
Als ATMOS Generalvertretung legen wir höchsten Wert darauf, dass Ihre Ware originalverpackt und transportsicher bei Ihnen eintrifft. Wir prüfen jede Sendung sorgfältig, bevor sie unser Lager verlässt.
Hinweis für Handwerker: Planen Sie ein größeres Projekt? Wir koordinieren die Anlieferung gerne passgenau zu Ihrem Montagetermin auf der Baustelle.
Versandkostenübersicht – Fair & Transparent
Wir liefern Ihre ATMOS-Heiztechnik sicher und zuverlässig. Hier finden Sie unsere aktuellen Versandkonditionen im Überblick:
Highlights: Kostenfreie Lieferung
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Kessel & Pufferspeicher: Der Versand unserer Hauptkomponenten erfolgt für Sie versandkostenfrei.
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Speditionsversand (Großbauteile & Schwergut)
Für Lieferungen, die aufgrund ihres Gewichts oder Volumens per Spedition transportiert werden müssen:
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Zubehör & Ersatzteile (über 31 kg): 49,00 €
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Solarthermische Anlagen (Aufschlag): 90,00 €
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Sperrgutzuschlag Spedition (Höhe > 2,20 m): 49,00 €
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Avisierung der Lieferung per E-Mail: 20,00 €
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Expresszuschlag (Zustellung nächster Werktag): 25,00 €
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Paketversand (Zubehör & Kleinteile)
Kleinere Sendungen bis 30 kg versenden wir schnell und günstig per Paketdienst:
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bis 10 kg: 7,95 €
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bis 20 kg: 9,95 €
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bis 30 kg: 14,95 €
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Sperrgutzuschlag Paket (Gurtmaß > 3,60 m): 21,00 €
Wichtige Versandhinweise:
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Transparenz: Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer (sofern nicht anders angegeben).
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Kombiversand: Bei der Bestellung eines Kessels zusammen mit Zubehör profitieren Sie in der Regel von der versandkostenfreien Lieferung des Hauptprodukts.
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Sicherheit: Wir verpacken Ihre Ware fachgerecht, damit Ihre ATMOS-Ersatzteile und Kessel unbeschädigt bei Ihnen eintreffen.
Benötigen Sie eine spezifische Versandkostenberechnung für ein Großprojekt oder eine Auslandslieferung (EU)? Kontaktieren Sie uns gerne direkt!
Brennstoff
Für eine effiziente, saubere Verbrennung und eine lange Lebensdauer Ihres Holzvergasers ist die Qualität des Brennstoffes entscheidend. Um den hohen Wirkungsgrad Ihres ATMOS Kessels voll auszuschöpfen, beachten Sie bitte folgende Parameter:
1. Die optimale Restfeuchte (12 % bis 20 %)
Heizen Sie niemals mit zu feuchtem Holz! Die ideale Restfeuchte liegt zwischen 12 % und max. 20 %.
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Warum? Zu feuchtes Holz senkt die Verbrennungstemperatur, führt zu Glanzruß im Kessel und erhöht den Brennstoffverbrauch drastisch.
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Tipp: Lagern Sie Ihr Holz mindestens 1,5 bis 2 Jahre an einem trockenen, belüfteten Ort.
2. Die richtige Scheitholzlänge
Wählen Sie die Länge der Holzscheite immer passend zur Tiefe Ihres Kesselfüllraums.
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Ein optimal befüllter Brennraum verhindert Hohlbrand und sorgt für eine gleichmäßige Vergasung über viele Stunden hinweg.
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Die exakten Maße für Ihr ATMOS-Modell finden Sie in den technischen Daten (z. B. 33 cm, 53 cm oder 73 cm).
3. Ideale Kantenlänge & Spaltung
Verwenden Sie kein ungespaltenes Rundholz. Die ideale Kantenlänge bei gespaltenem Holz beträgt ca. 10 cm.
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Profi-Wissen: Gut gespaltenes Holz bietet eine größere Oberfläche für die Entgasung. Zu dicke Stücke brennen ungleichmäßig ab, während zu dünnes Restholz die Brenndauer verkürzt.
Unser Fazit für maximale Effizienz:
Nur trockenes und passend dimensioniertes Holz garantiert die perfekte Vergasung, für die ATMOS weltweit bekannt ist. Sie sparen Brennstoff, schonen die Umwelt und minimieren den Reinigungsaufwand Ihres Kessels.
Wichtiger Hinweis: Die Verwendung von behandeltem Holz, Abfällen oder extrem feuchtem Material schadet der Keramik und dem Gebläse Ihres Kessels. Setzen Sie auf Qualität, damit Ihr ATMOS über Jahrzehnte zuverlässig läuft.
Welche Pellets sind ideal für meinen ATMOS Pelletkessel?
Ein ATMOS Pelletkessel bietet Ihnen höchsten Heizkomfort durch vollautomatischen Betrieb. Damit die Förderschnecke und der Brenner über Jahre hinweg reibungslos funktionieren, spielt die Qualität der Holzpellets eine entscheidende Rolle.
1. Zertifizierte Qualität: DINplus oder ENplus
Verwenden Sie ausschließlich hochwertige DIN-Pellets (zertifiziert nach DINplus oder ENplus A1).
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Warum? Diese Zertifizierungen garantieren strenge Grenzwerte bei Abrieb, Aschegehalt und Feuchtigkeit. Minderwertige Ware kann zu Schlackebildung im Brenner und Verstopfungen im Fördersystem führen.
2. Hoher Energiegehalt (Heizwert)
Gute Pellets zeichnen sich durch eine hohe Energiedichte aus. Ihr Brennstoff sollte einen Heizwert zwischen 4,7 und 5,0 kWh/kg aufweisen.
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Ihr Vorteil: Ein hoher Heizwert sorgt für maximale Effizienz, einen geringeren Verbrauch und weniger Ascheanfall.
3. Optimale physikalische Eigenschaften
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Restfeuchte: Diese sollte unter 10 % liegen, um eine saubere und rückstandsfreie Verbrennung zu gewährleisten.
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Geringer Staubanteil: Zu viel Feinanteil (Staub) im Pelletlager oder Sackgut kann die Förderschnecke blockieren. Zertifizierte Pellets sind mechanisch hoch belastbar und staubarm.
Profi-Tipp für ATMOS-Besitzer:
Lagern Sie Ihre Pellets absolut trocken! Schon geringe Mengen an Feuchtigkeit lassen die Pellets aufquellen, was sie unbrauchbar für die automatische Zuführung macht.
Fazit: Mit zertifizierten Pellets und einem Heizwert ab 4,7 kWh/kg arbeitet Ihr ATMOS Kessel im optimalen Bereich – das schont den Brenner, die Umwelt und Ihren Geldbeutel.
Nicht jeder Pellet ist gleich. Auch ohne Laborprüfung gibt es klare Anzeichen für gute Qualität, die den störungsfreien Betrieb Ihres ATMOS Pelletkessels sichern.
1. Das visuelle Erscheinungsbild (Der Sichttest)
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Glatte, glänzende Oberfläche: Hochwertige Pellets haben eine leicht glänzende, glatte Oberfläche ohne viele Risse. Das zeigt, dass sie unter hohem Druck optimal gepresst wurden.
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Wenig Staub im Sack: Viel Holzstaub am Boden des Sacks deutet auf minderwertige Pressung oder unsachgemäßen Transport hin (Gefahr von Schneckenblockaden!).
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Einheitliche Länge: Die Pellets sollten eine gleichmäßige Form haben (meist 6 mm Durchmesser). Zu viele extrem lange oder sehr kurze Bruchstücke stören die Dosierung.
2. Der Geruchstest
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Angenehmer Holzduft: Gute Pellets riechen neutral bis leicht nach frischem Nadel- oder Laubholz.
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Warnsignal: Riechen die Pellets chemisch oder künstlich, könnten Bindemittel oder verunreinigte Altholzreste enthalten sein.
Legen Sie einige Pellets in ein Glas mit Wasser:
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Qualitäts-Pellets: Sinken sofort zu Boden und lösen sich erst nach einiger Zeit gleichmäßig auf.
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Minderwertige Pellets: Schwimmen sie oben, ist die Dichte zu gering (niedriger Heizwert).
4. Die Farbe der Asche
Beobachten Sie das Flammenbild und den Aschetopf nach dem Abbrand:
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Gut: Eine feine, hellgraue Asche deutet auf eine saubere Verbrennung hin.
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Schlecht: Dunkle, schwere Asche oder gar harte Klumpen (Schlacke) im Brenner sind ein Zeichen für zu hohen Rindenanteil oder mineralische Verunreinigungen (z. B. Sand).
Experten-Rat: Sparen Sie nicht am falschen Ende. Minderwertige Pellets führen oft zu Wartungskosten, die die Ersparnis beim Einkauf schnell zunichtemachen. Achten Sie immer auf das ENplus A1-Siegel.
Förderinfos allgemein
Seit Januar 2024 gelten in Deutschland neue, attraktive Förderrichtlinien beim Tausch einer alten Biomasse-, Öl-, Gas-, Kohle- oder Nachtspeicherheizung gegen ein klimafreundliches System von ATMOS.
1. Wie hoch ist der maximale Förderzuschuss?
Die verschiedenen Fördersätze sind kombinierbar, jedoch auf insgesamt maximal 70 % der förderfähigen Kosten begrenzt.
2. Welche Boni können beansprucht werden?
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Grundförderung (30 %): Erhält jeder Antragsteller für den Einbau einer förderfähigen Anlage.
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Einkommens-Bonus (30 %): Für selbstnutzende Eigentümer mit einem Haushaltsjahreseinkommen von maximal 40.000 € (brutto).
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Klimageschwindigkeits-Bonus (20 %): Wird selbstnutzenden Eigentümern gewährt, wenn die Biomasse- oder Gasheizung mindestens 20 Jahre alt ist. Bei Öl-, Kohle- oder Nachtspeicherheizungen gibt es keine Altersbeschränkung. Wichtig: Dieser Bonus ist an die Kombination mit Solarthermie, Photovoltaik oder einer Wärmepumpe zur Warmwasserbereitung gebunden.
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Emissionsminderungs-Zuschlag: Pauschal 2.500 €, wenn ein Staub-Emissionsgrenzwert von maximal eingehalten wird.
3. Wie hoch sind die förderfähigen Kosten?
Die Höchstgrenze der förderfähigen Kosten richtet sich nach der Anzahl der Wohneinheiten (WE):
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1. WE: bis zu 30.000 €
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2. bis 6. WE: zusätzlich +15.000 € pro WE
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Ab der 7. WE: zusätzlich +8.000 € pro WE
Damit die Anlage gefördert wird, müssen unter anderem folgende Punkte erfüllt sein:
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Ein hydraulischer Abgleich (nach Variante B) muss durchgeführt werden.
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Der Jahresnutzungsgrad (ETAS) muss mindestens 81 % betragen.
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Es ist ein Pufferspeicher vorgeschrieben: Mindestens 55 l/kW bei Scheitholz/Kombikesseln bzw. 30 l/kW bei Pelletkesseln.
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Ein Einbau eines Wärmemengenzählers ist erforderlich.
Die Antragstellung erfolgt über die KfW (www.kfw.de). Es kann zusätzlich ein zinsgünstiger Ergänzungskredit für die Finanzierung beantragt werden.
Kesselreinigung
Eine regelmäßige Reinigung ist entscheidend für eine optimale Verbrennung und den einwandfreien Betrieb Ihres Kessels.
1. Reinigung der oberen Brennkammer
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Wichtige Bereiche: Halten Sie Kesseltüren, Dichtschnüre und den Rauchgaskanal zur Anheizklappe frei von starken Verschmutzungen.
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Dichtungen: Prüfen Sie regelmäßig den korrekten Sitz und die Vollzähligkeit der Dichtschnüre. Fehlende Schnüre führen zu ungewollter Primärlufteinströmung.
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Aschemanagement: Eine ca. 5 cm hohe Ascheschicht sowie Holzkohlereste auf den Düsensteinen sind unbedenklich und müssen nicht bei jedem Abbrand entfernt werden.
2. Wartung der Anheizklappe und des Wärmetauschers
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Anheizklappe: Diese muss frei von Teer sein und im geschlossenen Zustand plan am Rauchgasstutzen anliegen.
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Wärmetauscher-Röhren: Entnehmen Sie die Rauchgasbremser und reinigen Sie die Röhren mit der passenden Bürste. Wichtig: Es sollte sich nur lose Asche darin befinden. Teer deutet auf eine unsaubere Verbrennung hin.
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Sensoren: Reinigen Sie den Spalt zwischen Wärmetauscher und Seitenwand, um Fehlmessungen der Abgasthermostate zu vermeiden.
3. Reinigung des Saugzuggebläses
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Das Gebläse auf der Kesselrückseite sollte regelmäßig demontiert und die Lüfterflügel überprüft werden.
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Die Flügel müssen in einem 90-Grad-Winkel abstehen und dürfen nicht verbogen sein. Verunreinigungen können mit einem Spachtel entfernt werden.
4. Reinigung der unteren Brennkammer
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Ascheentnahme: Der Bereich links und rechts der Keramik sollte aschefrei sein, um eine gute Wärmeübertragung an die Kesselwandung zu gewährleisten.
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Kugelraum: Im keramischen Kugelraum ist eine Ascheschicht von bis zu 10 cm zulässig. Verwenden Sie zur Entnahme den mitgelieferten Aschekasten, lassen Sie diesen aber nicht im Kessel stehen.
5. Kontrolle der Zuluftklappe (Belimo-Motor)
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Prüfen Sie den Zuluftstutzen auf der Rückseite. Bei kaltem Kessel muss die Luftklappe waagerecht (vollständig offen) stehen.
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Die Klappe schließt erst bei einer Abgastemperatur von ca. 220 °C.
Fazit: Sauberkeit bedeutet Effizienz
Die regelmäßige Wartung eines ATMOS Holzvergaserkessels ist kein großer Aufwand, aber entscheidend für eine saubere Verbrennung und eine lange Lebensdauer. Während eine leichte Ascheschicht im Brennraum sogar gewollt ist, müssen Wärmetauscher, Sensoren und das Saugzuggebläse stets frei von Teer und hartnäckigen Ablagerungen bleiben. Nur so erreichen Sie die volle Heizleistung und vermeiden unnötigen Brennstoffverbrauch.
Tipp: Achten Sie besonders auf die Dichtigkeit der Schnüre – sie sind das A und O für die präzise Luftsteuerung des Kessels.
Damit die Abgasmessung durch den Schornsteinfeger erfolgreich verläuft, sind die richtige Vorbereitung und eine saubere Anheizphase entscheidend.
1. Der richtige Anheizvorgang
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Lüfterstart: Starten Sie den Lüfter über den Hauptschalter bzw. die Regelung. Wichtig: Der Lüfter muss während des gesamten Abbrands laufen, um Emissionen und Verschleiß zu minimieren.
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Glutbett erzeugen: Legen Sie ein kleines Stück Scheitholz auf die Düse (Düsenschlitz frei lassen!), platzieren Sie einen Anzünder darauf und zünden Sie diesen an. Lassen Sie die Anheizklappe und die untere Tür geschlossen, damit die Flamme durch Unterdruck nach unten gezogen wird.
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Bestückung: Legen Sie erst kleine, dann größere Holzscheite nach. Lehnen Sie die obere Tür nur leicht an, bis ein deutliches Flammengeräusch hörbar ist oder die Abgastemperatur zwischen 100 und 150 °C liegt. Erst dann die Tür schließen.
2. Einstellungen für Primär- und Sekundärluft
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Primärluft (Leistung): Bei Hartholz auf ca. 5 mm, bei Weichholz auf ca. 10 mm einstellen.
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Sekundärluft (Verbrennungsqualität): Diese beeinflusst die CO-Werte. Startwert ist meist 5 mm (bzw. 3 Umdrehungen bei Modellen wie dem GSX 50).
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Zuluftklappe: Der Belimo-Motor muss beim Anheizen voll offen stehen und drosselt erst ab ca. 220 °C Abgastemperatur.
3. Vorbereitung auf die Messung
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Zeitplan: Der Kessel sollte etwa zwei Stunden brennen, bis sich ein stabiles Glutbett gebildet hat.
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Brennstoffqualität: Verwenden Sie für optimale Werte rindenfreie Buche mit einer Restfeuchte von 12 % bis 20 %. Messen Sie die Feuchtigkeit immer an der frisch gespaltenen Innenseite des Holzes.
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Schornsteinzug: Prüfen Sie den Zugbegrenzer. Der Schornsteinzug sollte idealerweise 2 Pascal unter dem auf dem Typenschild angegebenen Wert liegen.
4. Durchführung der Messung
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Messzeitpunkt: Legen Sie etwa zwei Stunden nach dem ersten Anheizen erneut Holz bis zur Unterkante der Tür nach. Die Messung kann ca. 10 Minuten nach dem Nachlegen beginnen.
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Zielwerte: Bei Holzvergaserkesseln ist ein Restsauerstoffgehalt zwischen 5 % und 8 % ist ideal. Der CO-Gehalt sollte stabil unter 250 ppm liegen. Bei Pelletkesseln sollte ein Restsauerstoffwert von 10 bis 12 % angestrebt werden.
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Anpassungen: Änderungen an der Sekundärluftstange nur in kleinen Schritten vornehmen und dem Kessel einige Minuten Zeit geben, um auf die Änderung zu reagieren.
Fazit: Vorbereitung ist alles
Eine erfolgreiche BImSchV-Messung ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis aus optimalem Brennstoff (trockene Buche), einem sauberen Kessel und der richtigen Zeitplanung. Geben Sie dem Kessel genug Zeit (ca. 2 Stunden), um ein stabiles Glutbett aufzubauen, und achten Sie penibel auf den Schornsteinzug. Schwankende Werte während der 15-minütigen Messung sind normal – entscheidend ist der berechnete Mittelwert am Ende.
Kundendienst
Wenn Sie technische Unterstützung benötigen, Ersatzteile bestellen möchten oder Fragen zu Ihrem Heizsystem haben, steht Ihnen das Team der HHG (ATMOS Generalvertretung) auf folgenden Wegen zur Verfügung:
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Telefonischer Support: Sie erreichen unsere Experten persönlich unter der Rufnummer: 037432 50 80 20
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Schriftliche Anfrage: Senden Sie uns Ihr Anliegen (gerne auch mit Fotos der Anlage oder des Typenschilds) per E-Mail an: Info@atmos-deutschland.de
Tipp für eine schnellere Hilfe: Halten Sie bei Anrufen oder in Ihrer E-Mail bitte immer den Kesseltyp und das Baujahr (zu finden auf dem Typenschild an der Rückseite des Kessels) bereit. So können unsere Techniker Ihnen sofort die passenden Informationen oder Ersatzteile heraussuchen.
Fazit: Kompetente Hilfe direkt vom Experten
Der Kundendienst der HHG zeichnet sich durch tiefgreifendes Fachwissen zu allen ATMOS-Modellen aus. Ob es um knifflige Einstellungen für die Abgasmessung oder die schnelle Lieferung von Zubehör- und Ersatzteileteilen geht – über die zentrale Rufnummer in Pausa erhalten Sie direkt und unkompliziert Unterstützung für einen reibungslosen Heizbetrieb.
Für eine fachgerechte Inbetriebnahme Ihres neuen ATMOS-Kessels durch unseren Techniker haben Sie drei unkomplizierte Möglichkeiten zur Auswahl:
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Online-Formular (Empfohlen): Nutzen Sie am besten das Inbetriebnahmeformular direkt auf unserer Webseite. Dies ist der schnellste Weg, da hier bereits alle benötigten technischen Daten abgefragt werden, was die Terminplanung erheblich beschleunigt.
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E-Mail-Anfrage: Senden Sie uns Ihren Auftrag formlos an info@atmos-deutschland.de. Bitte geben Sie dabei Ihre Kontaktdaten sowie den installierten Kesseltyp an.
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Telefonische Terminabsprache: Gerne können Sie uns auch persönlich unter 037432 50 80 20 erreichen, um Details zur Inbetriebnahme vorab zu besprechen.
Damit unser Techniker die Inbetriebnahme oder den Service optimal durchführen kann, müssen zum vereinbarten Termin folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
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Gewährleistungszeitraum: Der Kessel darf nicht älter als ein Jahr ab Verkaufsdatum der Haustechnik Handels GmbH (HHG) sein.
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Betriebsbereitschaft der Anlage: Die Heizungsanlage muss hydraulisch, elektrisch und rauchgasseitig vollständig angeschlossen, befüllt und entlüftet sein.
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Erfolgreicher Probelauf: Der installierende Fachbetrieb muss vorab mindestens ein Probeheizen durchgeführt haben.
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Brennstoff & Wärmeabnahme: Es muss ausreichend Brennstoff nach Herstellerangaben (z. B. trockenes Holz) bereitstehen. Zudem muss das System so vorbereitet sein, dass eine größere Menge Wärme abgenommen werden kann (leere Pufferspeicher).
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Sauberkeit: Kessel, Brenner (falls vorhanden), Rauchrohr und Schornstein müssen unmittelbar vor dem Termin gründlich gereinigt worden sein.
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Vorbereitung der BImSchV-Messung: Die Messung muss gemäß den ergänzenden Hinweisen zur Bedienungsanleitung vorbereitet sein (bitte fordern Sie diese bei Bedarf vorab bei uns an).
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Anwesenheit: Der Betreiber oder ein autorisierter Vertreter muss während des gesamten Serviceeinsatzes vor Ort sein.
Fazit: Gute Vorbereitung spart Kosten
Bitte beachten Sie, dass ein Abbruch des Serviceeinsatzes aufgrund fehlender Voraussetzungen (z. B. unfertige Installation oder mangelnde Reinigung) zu unnötigen Mehrkosten für eine erneute Anfahrt führt. Eine sorgfältige Vorbereitung stellt sicher, dass Ihr Kessel direkt perfekt eingestellt und abgenommen werden kann.
Ein offizieller Serviceeinsatz durch die HHG-Techniker ist ein umfassender Check-up für Ihre Anlage. Folgende Leistungen sind im Einsatz enthalten:
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Installationsprüfung: Fachmännische Kontrolle des Kessels (sowie ggf. des Brenners) und Überprüfung der hydraulischen Anbindung zwischen Kessel und Pufferspeichersystem.
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Inbetriebnahme & Optimierung: Anheizen des Kessels sowie die präzise Messung und Optimierung der Abgaswerte ($CO$, $CO_2$, Abgastemperatur und Schornsteinzug).
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Einweisung des Betreibers: Ausführliche Erklärung zur bestimmungsgemäßen Verwendung, Bedienung und zum korrekten Betrieb. Wir zeigen Ihnen zudem, wie Sie die Reinigung und Wartung gemäß Herstelleranleitung effizient selbst durchführen.
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Messvorbereitung: Gezielte Einweisung in die Vorbereitung der gesetzlich vorgeschriebenen BImSchV-Messungen durch den Schornsteinfeger.
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Dokumentation: Erstellung eines detaillierten Serviceberichts über alle durchgeführten Arbeiten, Ergebnisse und Feststellungen sowie eine Fotodokumentation der gesamten Anlage.
Dauer des Einsatzes:
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Standardkessel (z. B. reine Holzvergaser): ca. 2 bis 4 Stunden.
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Kombikessel (z. B. Holz/Pellet): ca. 4 bis 6 Stunden.
Fazit: Rundum-Sorglos-Paket für Ihre Heizung
Der Serviceeinsatz geht weit über eine reine Funktionsprüfung hinaus. Er dient dazu, Ihren Kessel auf maximale Effizienz zu trimmen und Sie als Betreiber sicher im Umgang mit der Technik zu machen. Durch die abschließende Dokumentation haben Sie zudem einen klaren Nachweis über den ordnungsgemäßen Zustand Ihrer Anlage.
Pufferspeicher
Für den gesetzeskonformen Betrieb eines Holzvergaserkessels (handbeschickte Anlage) schreibt die 1. BImSchV (Stufe 2) klare Mindestgrößen vor. Es gibt zwei Rechenwege, von denen der jeweils höhere Wert als gesetzliche Untergrenze gilt:
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Leistungsbezogene Berechnung: Mindestens 55 Liter pro Kilowatt (kW) Nennwärmeleistung.
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Beispiel: Bei einem 20-kW-Kessel müssen mindestens 1.100 Liter Puffervolumen vorhanden sein.
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Füllraumbezogene Berechnung: Mindestens 12 Liter pro Liter Brennstofffüllraum.
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Beispiel: Hat Ihr Kessel einen Füllraum von 150 Litern, schreibt das Gesetz mindestens 1.800 Liter Puffer vor.
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Warum ist das wichtig? Das Gesetz fordert, dass der Pufferspeicher so groß bemessen sein muss, dass er die Energie einer vollständigen Holzfüllung auch dann aufnehmen kann, wenn das Haus gerade keine Wärme abnimmt. Dies verhindert, dass der Kessel in den ineffizienten Teillastbetrieb („Schwelbrand“) geht, was die Emissionen massiv erhöhen würde.
Experten-Tipp für mehr Komfort: Die gesetzlichen 55 l/kW sind das absolute Minimum. Für einen komfortablen Betrieb, bei dem Sie nicht ständig nachlegen müssen, empfehlen Fachleute eher 75 bis 100 Liter pro kW oder ca. 15 bis 20 Liter pro Liter Füllraum.
Fazit: Gesetz vs. Praxis
Während die BImSchV mit 55 l/kW oder 12 l/Füllraum die rechtliche Basis für die Abnahme durch den Schornsteinfeger legt, entscheidet in der Praxis das Füllraumvolumen über den Heizkomfort. Wählen Sie den Speicher im Zweifelsfall lieber eine Nummer größer, um die gesamte Energie einer Kesselfüllung effizient zu speichern und die Anzahl der Anheizvorgänge zu reduzieren.
Im Gegensatz zu Holzvergaserkesseln ist bei automatisch beschickten Pelletkesseln die gesetzliche Anforderung an den Pufferspeicher weniger streng, da die Verbrennung jederzeit unterbrochen werden kann.
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Gesetzliche Mindestvorgabe (BImSchV): Für Pelletkessel schreibt die 1. BImSchV ein Mindestvolumen von 20 Litern pro Kilowatt (kW) Nennwärmeleistung vor.
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Beispiel: Bei einem 15-kW-Pelletkessel wären dies gesetzlich lediglich 300 Liter.
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Förderrechtliche Vorgaben (z.B. KfW/BAFA): Wenn Sie staatliche Förderungen in Anspruch nehmen, liegen die Anforderungen oft höher. Hier werden häufig mindestens 30 Liter pro kW (manchmal sogar mehr) verlangt, um die Effizienz der Anlage zu steigern.
Warum ist ein Pufferspeicher trotz Automatik sinnvoll? Auch wenn ein Pelletkessel theoretisch ohne großen Puffer funktionieren würde, bietet ein Speicher (empfohlen werden meist 30 bis 50 Liter pro kW) entscheidende Vorteile:
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Vermeidung von Taktung: Der Kessel muss nicht für jede kleine Wärmeanforderung (z.B. kurzes Händewaschen) starten. Das schont die Zündpatrone und die Mechanik.
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Bessere Emissionswerte: Der Kessel arbeitet am saubersten, wenn er lange Zeit unter Volllast läuft, anstatt ständig im „Stop-and-Go“-Betrieb zu zünden.
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Längere Lebensdauer: Weniger Brennerstarts bedeuten deutlich weniger Verschleiß.
Fazit: Gesetzliches Minimum vs. Wirtschaftlichkeit
Die BImSchV fordert für Pelletkessel lediglich 20 l/kW. Um jedoch die Lebensdauer Ihres Kessels zu maximieren und die Wartungskosten durch weniger Brennerstarts niedrig zu halten, empfiehlt sich in der Praxis ein Speichervolumen von mindestens 500 bis 800 Litern für ein typisches Einfamilienhaus, unabhängig von der Kesselleistung.
Regelungstechnik
Die Regelungstechnik ist das „Gehirn“ einer modernen Heizungsanlage. Ohne eine intelligente Steuerung wäre eine Biomasseheizung (Holzvergaser oder Pellet) lediglich ein isolierter Wärmeerzeuger, der sein Potenzial nicht ausschöpfen kann.
In einem komplexen System, in dem verschiedene Energiequellen und Abnehmer zusammenkommen, übernimmt die Regelung folgende essenzielle Aufgaben:
1. Effizienz und Emissionsschutz (Kessel & Puffer)
Biomassekessel brennen am saubersten und effizientesten, wenn sie unter Volllast laufen. Die Regelung koordiniert den Wärmefluss:
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Lademanagement: Die Regelung entscheidet, wann die Energie des Kessels in den Pufferspeicher geleitet wird und wann der Kessel gedrosselt oder abgeschaltet werden muss.
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Vermeidung von Teillast: Ohne Regelung würde der Kessel bei geringer Abnahme „vor sich hin schwelen“, was die Feinstaubwerte massiv erhöht und den Kessel verrußt (Glanzrußbildung).
2. Integration von Solarthermie und Photovoltaik (PV)
Hier liegt das größte Sparpotenzial. Die Regelung fungiert als Energiemanager:
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Solar-Vorrang: Scheint die Sonne, erkennt die Regelung das Energieangebot der Solarthermie und nutzt diese primär für die Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung. Der Holz- oder Pelletkessel bleibt aus.
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PV-Eigenverbrauch: Moderne Regelungen können bei Stromüberschuss der PV-Anlage einen elektrischen Heizstab im Pufferspeicher ansteuern (Power-to-Heat). So wird überschüssiger Strom als Wärme gespeichert, statt ihn günstig einzuspeisen.
3. Bedarfsgerechte Wärmeverteilung (Heizkreise & Warmwasser)
Die Regelung sorgt dafür, dass Wärme nur dort landet, wo sie gebraucht wird:
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Witterungsgeführte Steuerung: Über Außenfühler passt die Regelung die Vorlauftemperatur der Heizkreise an. Je kälter es draußen ist, desto wärmer wird das Wasser – aber nur so viel wie nötig, um Energieverluste zu minimieren.
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Warmwasser-Hygiene: Die Regelung steuert die Speicherladung für Brauchwasser so, dass stets Komfort herrscht, aber keine unnötigen Stillstandsverluste entstehen (und schützt ggf. durch Legionellen-Schutzschaltungen).
4. Das Zusammenspiel als „Orchester“
Stellen Sie sich die Komponenten als Musiker vor: Der Kessel ist der Bass, Solarthermie die Geige und die Heizkörper das Publikum. Ohne den Dirigenten (die Regelungstechnik) spielt jeder für sich:
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Der Kessel würde heizen, obwohl die Sonne gerade den Speicher füllt.
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Die Heizkreise würden zu heißes Wasser ziehen und den Puffer zu schnell leeren.
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Die Photovoltaik würde Strom einspeisen, während der Kessel gleichzeitig Holz verbrennt, um den Puffer zu laden.
Fazit für Ihre FAQ
Die Regelungstechnik ist essenziell, um Komfort (immer warme Räume), Langlebigkeit (Vermeidung von Materialstress durch Takten) und maximale Förderung (KfW-Anforderungen an Optimierung) zu garantieren. Erst durch sie wird aus vielen Einzelgeräten ein hocheffizientes, klimafreundliches Gesamtsystem.
Die ATMOS ACD 03/04 ist eine intelligente Heizungsregelung, die das gesamte Energiemanagement übernimmt. Je nach Ausbaugrad Ihrer Anlage benötigen Sie folgende Bausteine aus dem ATMOS-Zubehörprogramm:
1. Die Zentraleinheit: ACD 03 oder ACD 04
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ACD 03: Die klassische Einbauvariante zur Nachrüstung direkt für das Kesselschaltfeld.
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ACD 04: Die Variante des ACD03-Reglers der direkt ab Werk in die Kessel eingebaut werden kann.
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Funktion: Steuerung von bis zu 3 Heizkreisen, Warmwasser, Pufferladung und Solarthermie.
2. Fühler-Pakete (Die „Sinne“ der Anlage)
Damit die Regelung weiß, was im System passiert, sind verschiedene Fühler (meist PT1000) nötig:
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Außenfühler (AF): Für die witterungsgeführte Steuerung der Heizkreise.
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Kesselfühler (KF): Überwacht die Temperatur im ATMOS-Kessel.
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Pufferfühler (PF): In der Regel werden 2 bis 3 Fühler pro Pufferspeicher benötigt (oben/mitte/unten), um den Ladezustand präzise zu erfassen.
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Speicherfühler (SF): Für die Überwachung der Warmwassertemperatur im Boiler.
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Solarfühler: Ein spezieller Kollektorfühler für die Solarthermie-Anlage.
3. Raumeinheiten (Der Komfort-Zugriff)
Um die Heizung bequem vom Wohnzimmer aus zu steuern, bietet ATMOS verschiedene Raumeinheiten an:
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ARU5 / ARU10: Einfache Raumeinheiten zur Einstellung der Wunschtemperatur und Betriebsmodi.
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ARU30: Die Komfort-Variante mit Touch-Display, auf der Sie alle Parameter der ACD 03/04 einsehen und verändern können, ohne in den Keller zu gehen.
4. Erweiterungsmodule & Zubehör
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Kommunikationsmodul: Für den Fernzugriff via Internet/App.
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Pumpengruppen: Passende Baugruppen mit Mischer und Hocheffizienzpumpen, die direkt von der ACD angesteuert werden.
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Stellmotoren: Für die Drei-Wege-Mischer der Heizkreise.
Wenn es um maximale Flexibilität und eine frei programmierbare Steuerung geht, ist die Technische Alternative (TA) aus Österreich der Goldstandard. Viele ATMOS-Betreiber nutzen diese Regler, wenn das System über den Standard hinausgeht (z.B. komplexe Einbindung von mehreren Wärmeerzeugern, Smart-Home-Anbindung oder individuelle Visualisierung).
Frei programmierbare Regelung: Die Lösung der „Technischen Alternative“ (TA)
Wenn Ihre Anlage besonders individuell ist oder Sie volle Kontrolle über jeden Parameter möchten, bieten wir die Komponenten der Technischen Alternative an. Im Gegensatz zu Standardreglern ist hier die Software nicht starr vorgegeben, sondern wird exakt auf Ihre Hydraulik „geschneidert“.
1. Die Steuerzentrale: UVR16x2 oder RSM610
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UVR16x2: Das Flaggschiff. Mit 16 Eingängen und 13 Ausgängen kann dieser Regler selbst die komplexesten Systeme (z.B. Kaskaden, mehrere Solarkreise, Schwimmbadheizung) steuern. Er verfügt über ein Touch-Display zur Bedienung vor Ort.
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RSM610: Die kompakte Variante für den Schaltschrankeinbau ohne eigenes Display, aber mit der gleichen Rechenpower wie die UVR16x2.
2. Visualisierung und Fernzugriff: C.M.I. (Control and Monitoring Interface)
Das C.M.I. ist die Schnittstelle zum Internet.
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Web-Portal: Sie können Ihre Heizung von überall auf der Welt per Smartphone oder PC überwachen und einstellen.
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Echtzeit-Schema: Wir können ein individuelles Anlagenbild erstellen, auf dem Sie live sehen, wie das Wasser fließt und welche Temperaturen gerade im Puffer herrschen.
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Datentelegramm: Ideal zur Fehlersuche, da alle Werte geloggt werden.
3. Raumeinheiten und Sensoren: RASPT & Funk-Komponenten
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RASPT: Eine Raumeinheit zur Temperaturmessung und Sollwertverstellung im Wohnraum.
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CORA-Funk: TA bietet auch Funk-Komponenten an, falls keine Kabel vom Wohnzimmer in den Keller gezogen werden können.
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Universelle Fühler: Die TA-Regler arbeiten mit fast allen gängigen Fühlertypen (PT1000, KTY etc.), was sie ideal für die Modernisierung macht.
4. Kommunikation mit Photovoltaik: ATON & CAN-Bus
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ATON: Das Power-to-Heat-Set von TA. Wenn Ihre PV-Anlage Überschuss liefert, wird dieser stufenlos über einen Elektro-Heizstab in Wärme für Ihren Pufferspeicher umgewandelt.
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E-Manager: Zur optimalen Nutzung des selbst erzeugten Stroms.
Wann sollte ich mich für eine frei programmierbare Regelung entscheiden? Eine TA-Regelung ist sinnvoll, wenn Sie:
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Unterschiedliche Systeme (z.B. ATMOS Kessel + bestehende Gastherme + Solar + PV) perfekt vereinen wollen.
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Eine individuelle grafische Visualisierung auf Ihrem Tablet oder PC wünschen.
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Spezielle Logiken benötigen (z.B. „Wenn Puffer > 70°C und PV-Überschuss, dann aktiviere die Poolheizung“).
Ja! Im Rahmen einer Heizungsoptimierung oder beim Neubau einer Anlage werden die Kosten für die Regelungstechnik und deren Programmierung durch einen Fachmann oft mitgefördert.
Ein frei programmierbares System bietet unendliche Möglichkeiten, erfordert aber technisches Expertenwissen in der Umsetzung. Bei der HHG lassen wir Sie damit nicht allein:
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Programmierung durch HHG-Spezialisten: Die Erstellung der individuellen Software-Logik wird direkt von einem Spezialisten der HHG übernommen. Sie müssen kein Programmierer sein, um die Vorteile der TA-Regelung zu nutzen.
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Maßgeschneidert nach Ihren Wünschen: Grundlage für die Programmierung sind Ihre persönlichen Vorgaben und die spezifischen Anforderungen Ihrer Anlage. Ob Priorisierung der Solarthermie, komplexe PV-Eigenverbrauchsregeln oder spezielle Heizkreis-Logiken – wir setzen Ihre Kundenwünsche präzise um.
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Individuelle Funktionsgarantie: Durch die Programmierung vom Fachmann ist sichergestellt, dass alle Komponenten (Kessel, Puffer, Solar, PV) perfekt miteinander kommunizieren und die Anlage vom ersten Tag an hocheffizient läuft.
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Alles aus einer Hand: Von der ersten Beratung über das Datenerfassungsblatt bis hin zur fertigen Programmierung erhalten Sie bei der HHG ein aufeinander abgestimmtes Gesamtpaket.
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Vorgabe: Sie teilen uns (z. B. über das Datenerfassungsblatt) mit, welche Komponenten gesteuert werden sollen und welche Prioritäten Ihnen wichtig sind.
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Umsetzung: Unser HHG-Spezialist erstellt die Logik-Bausteine und programmiert die Benutzeroberfläche für Ihr C.M.I. oder das Display der UVR16x2.
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Übergabe: Sie erhalten ein betriebsbereites System, das exakt auf Ihre Hydraulik zugeschnitten ist.
Gut zu wissen: Da die fachgerechte Planung und Programmierung Teil der Anlagenoptimierung ist, können diese Kosten im Rahmen der KfW-Förderung (bis zu 70 % Zuschuss) oft mit geltend gemacht werden.
Die Einbindung einer „Technischen Alternative“ Regelung ermöglicht Ihnen den Zugriff auf Ihre Heizung von jedem Ort der Welt. Das Herzstück hierfür ist das C.M.I. – die Schnittstelle zwischen Ihrer Heizung und dem Internet.
Welche Vorteile bietet mir die Fernwartung durch die HHG?
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Schnelle Hilfe ohne Anfahrt: Sollten Sie Fragen zu Ihren Einstellungen haben oder optimierungswünsche äußern, kann sich ein HHG-Spezialist (nach Ihrer Freigabe) direkt auf die Regelung schalten. Viele Anpassungen können wir so sofort „online“ erledigen, was Ihnen Zeit und Anfahrtskosten spart.
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Live-Überwachung: Sie können jederzeit per Smartphone, Tablet oder PC sehen, wie viel Wärme gerade im Pufferspeicher ist, wie hoch die Kollektortemperatur Ihrer Solaranlage ist oder ob die Photovoltaik gerade den Heizstab (ATON) speist.
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Echtzeit-Visualisierung: Wir erstellen für Sie ein individuelles Anlagenschema. Das bedeutet, Sie sehen kein abstraktes Menü, sondern eine grafische Darstellung Ihrer eigenen Heizung mit allen aktuellen Temperaturen und Pumpenzuständen.
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Fehlerdiagnose und Datentransparenz: Alle Betriebsdaten werden geloggt. Im Falle einer Störung können wir genau analysieren, was passiert ist. Das macht die Fehlersuche extrem präzise und effizient.
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Zukunftssicher: Ändert sich Ihr Heizverhalten oder erweitern Sie Ihre Anlage (z.B. durch weitere Heizkreise), können wir die Programmierung oft unkompliziert per Fernzugriff aktualisieren.
Ist meine Heizung im Internet sicher? Ja. Der Zugriff erfolgt über das gesicherte Portal der Technischen Alternative. Sie behalten stets die Kontrolle darüber, wer Zugriff auf Ihre Daten hat.
Schornsteinberechnung
Die Berechnung des Betriebsdrucks und der Feuchtebedingungen ist kein bürokratischer Aufwand, sondern eine technische Notwendigkeit aus folgenden Gründen:
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Sicherstellung des notwendigen Förderdrucks: Biomasseheizungen benötigen einen genau definierten Schornsteinzug (Förderdruck), um die Abgase sicher abzuführen. Ein zu geringer Zug führt zu Rauchgasaustritt und schlechten Verbrennungswerten, während ein zu hoher Zug (Sturm) die Effizienz mindert und die Messwerte verfälscht.
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Vermeidung von Versottung (Feuchtebetrieb): Moderne ATMOS-Kessel arbeiten sehr effizient mit niedrigen Abgastemperaturen. Die Schornsteinberechnung prüft, ob die Abgase im Schornstein so weit abkühlen, dass Wasserdampf kondensiert. Ist der Schornstein nicht für diesen „Feuchtebetrieb“ ausgelegt, droht eine Versottung (Durchfeuchtung und Zerstörung des Mauerwerks).
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Vermeidung von Überdruck-Problemen: Da viele Biomasseanlagen mit Saugzuggebläsen arbeiten, muss sichergestellt werden, dass im Schornstein kein unzulässiger Überdruck entsteht, der Abgase in den Wohnraum drücken könnte.
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Gesetzliche Anforderung für die Abnahme: Der Schornsteinfeger benötigt die Berechnung als Nachweis, dass die Brandschutz- und Funktionssicherheits-Vorgaben eingehalten werden. Ohne diesen Nachweis kann die Abnahme der Anlage verweigert werden.
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Voraussetzung für Förderungen: Um die hohen Förderzuschüsse von bis zu 70 % zu erhalten, muss die Anlage fachgerecht geplant und installiert sein. Eine korrekte Schornsteinberechnung gehört zur fachgerechten Planung.
Die Beauftragung einer professionellen Schornsteinberechnung nach DIN EN 13384 ist bei uns unkompliziert und folgt einem festen Ablauf:
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Kontaktaufnahme: Kontaktieren Sie uns telefonisch unter 037432 50 80 20 oder per E-Mail an info@atmos-deutschland.de.
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Datenerfassungsblatt: Nach Ihrer Anfrage senden wir Ihnen ein spezielles Datenerfassungsblatt zu. Dieses dient als notwendige Grundlage für alle technischen Berechnungen.
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Download-Option: Alternativ können Sie sich das Datenerfassungsblatt auch jederzeit direkt auf unserer Webseite herunterladen.
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Rücksendung: Senden Sie uns das Formular einfach vollständig ausgefüllt zurück – unsere Techniker erstellen daraufhin die detaillierte Berechnung für Ihren Schornstein.
Warum ist das wichtig? Die fachgerechte Planung ist ein zentraler Bestandteil der Installation. Eine korrekte Berechnung stellt sicher, dass der Schornsteinzug im richtigen Bereich liegt, was wiederum die Voraussetzung für stabile Abgaswerte bei der BImSchV-Messung ist. Zudem können die Kosten für diese Planung im Rahmen der KfW-Förderung mit bis zu 70 % bezuschusst werden.